Zur Anleitung springen

StagePilot Package Maker · iPad

Package Maker – Material vorbereiten und Pakete erstellen

Diese Anleitung beschreibt den StagePilot Package Maker für iPad: Quellen auswählen, Songdaten pflegen, Geräte und Aufnahme vorbereiten und fertige Pakete an StagePilot übergeben.

Kapitel 01

Was ist der Package Maker?

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Der Package Maker ist die Werkstatt. StagePilot ist später der Player für Probe und Auftritt.

  2. Du arbeitest in vier Schritten: Stammdaten und Songliste, Verbindungen, Aufnahme und Pakete.

  3. Die Stammdaten sagen der App, welche Songs vorbereitet werden sollen und liefern später saubere Angaben für Pakete und MP3-Dateien.

  4. Eine passende MIDI-Datei kann BPM, Liedtext, Akkorde und Marker liefern.

  5. Das Audio kommt von deinem Keyboard, Expander, Mischpult oder einer DAW.

  6. Die fertige Aufnahme wird klein als M4A mit AAC gespeichert. Eine große WAV-Datei wird nicht behalten.

  7. Alles arbeitet lokal auf dem iPad und in deinem gewählten Arbeitsordner.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 02

DKE-/LRC-/ASS-Songordner

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Wann passt diese Auswahl?: Zum Beispiel, wenn du zu einem Playback eine Karaoke-Textdatei bekommen oder in einem anderen Programm erstellt hast. Ein Playback ist die fertige Musik zum Mitsingen. Der Package Maker übernimmt vorhandene Texte und Zeitangaben. Er hört die Musik nicht ab, um daraus automatisch einen Liedtext zu schreiben.

  2. Was bedeuten DKE, LRC und ASS?: DKE enthält Liedtext mit Pausen und Zeitangaben. Für diesen Weg brauchst du im Package Maker die passende Audiodatei und zusätzlich eine gleichnamige MIDI-Datei. LRC ist Liedtext mit Zeitmarken: Sie sagen, wann eine Zeile erscheinen soll. Manche LRC-Dateien enthalten auch Zeiten für einzelne Wörter oder Silben. Eine passende Audiodatei reicht dazu aus; MIDI ist freiwillig. ASS ist eine Untertiteldatei mit Start- und Endzeiten. Sie kann zusätzlich Karaoke-Zeiten für Wörter oder Silben enthalten. Auch hier reicht die passende Audiodatei. Besondere Schriften, Farben und Animationen aus der Quelldatei werden nicht als fertiges Video übernommen.

  3. So bereitest du den Ordner vor: Lege die Musik und den zugehörigen Text direkt in denselben Ordner. Als Musik werden MP3, WAV, M4A und FLAC unterstützt. Beispiel für LRC: Mein Lied.mp3 und Mein Lied.lrc. Für ASS: Mein Lied.mp3 und Mein Lied.ass. Für DKE gehören Mein Lied.mp3, Mein Lied.dke und Mein Lied.mid zusammen. Der Teil vor dem letzten Punkt muss zusammenpassen. Daran erkennt die App, welche Dateien zu einem Song gehören. Pro Song verwendest du eine Audiodatei und eine Textdatei. Mehrere Songs dürfen gemeinsam im Ordner liegen.

  4. Warum ein eigener Songordner?: Hier entsteht die Songliste aus den zusammengehörenden Dateien. Deshalb darf in diesem Ordner keine songs.csv liegen: Diese Arbeitsliste gehört zum anderen Weg „Songliste + MIDI“. So ist eindeutig, woraus die App deine Songs aufbauen soll.

  5. Was macht die App damit?: Nach der Ordnerwahl sucht die App passende Dateigruppen, liest den Liedtext und seine Zeiten und zeigt fehlende oder mehrdeutige Dateien an. Vorhandene Songangaben werden übernommen, soweit sie in den Dateien enthalten sind. Du prüfst die Songs und erstellst anschließend unter „Pakete“ das StagePilot-Paket. Es bündelt Musik, Liedtext und vorhandene Zusatzdaten für den späteren Import in StagePilot. Das Öffnen des Ordners allein erstellt noch kein Paket.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 03

Songliste + MIDI

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Wann passt diese Auswahl?: Wenn du schon eine Songliste im Package Maker gespeichert hast oder eine exportierte Liste aus einem anderen Programm übernehmen möchtest. Du kannst auch mit einem leeren Arbeitsordner beginnen.

  2. Was sind Songliste und MIDI?: Die Songliste ist deine Übersicht mit Titel, Interpret und weiteren Angaben. Der Package Maker speichert sie als songs.csv. Eine CSV ist eine Tabelle in einer Datei, ähnlich einer einfachen Liste aus Numbers oder Excel. Eine MIDI-Datei enthält Spielanweisungen für ein Instrument und manchmal Tempo, Liedtext oder Akkorde. Sie ist keine fertige Tonaufnahme wie eine MP3.

  3. So bereitest du den Ordner vor: Wähle einen eigenen Arbeitsordner. Eine bereits gespeicherte songs.csv gehört direkt hinein. MIDI-Dateien dürfen daneben oder gesammelt im Unterordner midi liegen. Eine fremde Exportliste wählst du danach über „Stammdaten einlesen“ aus. Die Vorschau zeigt, was übernommen wird. Mit „Liste speichern“ sicherst du die geprüfte Arbeitsliste als songs.csv.

  4. Warum diese Ordnung?: songs.csv ist die Liste, die beim nächsten Öffnen automatisch geladen wird. Andere CSV-Dateien werden nicht ungefragt eingelesen. Der Unterordner midi hält die Musikdateien übersichtlich zusammen.

  5. Was passiert danach?: Die App lädt die Songangaben und sucht passende MIDI-Dateien. Bei unsicheren Treffern prüfst du die Zuordnung selbst. Eine Liste allein liefert noch keinen hörbaren Song. Je nach vorhandenem Material ergänzt du Musik, nimmst dein Instrument auf oder erstellst ein MIDI-Paket. Anschließend prüfst und erstellst du die fertigen StagePilot-Pakete.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 04

MIDI-Ordner

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Was brauchst du?: Einen Ordner mit Dateien, deren Namen auf .mid, .midi oder .kar enden. Sie dürfen direkt im gewählten Ordner oder im Unterordner midi liegen. Du musst vorher keine Tabelle schreiben.

  2. Was ist eine MIDI-Datei?: Du kannst sie dir wie einen digitalen Notenzettel vorstellen: Sie sagt einem Instrument, welche Töne es spielen soll. Manche Dateien bringen auch Liedtext, Akkorde und Tempo mit. Den fertigen Klang einer MP3 enthält sie nicht.

  3. Was macht der Package Maker?: Ohne vorhandene Arbeitsliste wird jede gefundene MIDI-Datei als eigener Song vorbereitet. Titel und weitere Angaben werden aus dem Dateinamen oder aus der Datei übernommen, soweit sie vorhanden sind. Fehlende Angaben kannst du ergänzen. Liegt bereits eine songs.csv im Ordner, lädt die App diese gespeicherte Liste. So kannst du an einem früheren Projekt weiterarbeiten.

  4. Warum den ganzen Ordner wählen?: Die App kann dadurch mehrere Songs gemeinsam vorbereiten und sie später wiederfinden. Beispiel: In „Meine MIDI-Songs“ liegen Mein Lied.mid und Abendsonne.kar. Beide werden beim Öffnen berücksichtigt.

  5. Was kommt am Ende heraus?: Zuerst erhältst du eine prüfbare Songliste. Mit „Liste speichern“ sicherst du sie im Arbeitsordner. Danach kannst du MIDI-Pakete erstellen oder mit einem passenden Instrument eine Tonaufnahme für ein Playback vorbereiten. Liedtext und Akkorde können nur übernommen werden, wenn passende Informationen vorhanden sind. Fehlende Texte werden nicht automatisch dazuerfunden.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 05

Aus SongBook+ übernehmen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Was bereitest du vor?: Exportiere die gewünschte Setliste in SongBook+ als CSV-Datei. Eine Setliste ist hier die Auswahl der Songs, die du übernehmen möchtest. Lege außerdem eine Kopie des zugehörigen SongBook+-Datenordners bereit. Darin müssen die Dateien liegen, auf die deine Setliste verweist. Für StagePilot verwendest du einen getrennten Arbeitsordner.

  2. So läuft die Übernahme ab: Im Bereich „Songs“ öffnest du zuerst deinen StagePilot-Arbeitsordner über „Songliste + MIDI“. Danach wählst du „Aus SongBook+ übernehmen“, die exportierte CSV und anschließend die Kopie des SongBook+-Datenordners. Der geführte Konfigurator erklärt diese Auswahl auch Schritt für Schritt. In der Vorschau entscheidest du getrennt über Noten als PDF, MIDI-Dateien, Audio und Video. Die Songangaben werden immer übernommen. Audio und Video sind anfangs ausgeschaltet, weil sie viel Speicher benötigen können. Prüfe die Hinweise und bestätige die Übernahme. Fehlt eine Datei oder gibt es mehrere mögliche Treffer, zeigt die App das an.

  3. Warum mehrere Ordner?: Die SongBook+-Kopie ist die Quelle, dein StagePilot-Ordner das Ziel. Die App kopiert nur die ausgewählten Dateien aus deiner Setliste. Die ursprüngliche SongBook+-Sammlung bleibt erhalten. Im Ziel sortiert die App die Kopien unter songbook-plus in pdf, midi, audio und video. So bleiben Noten, Musik und andere Dateien übersichtlich getrennt. Eine vorhandene, inhaltlich andere Datei wird nicht überschrieben; die neue Kopie erhält einen freien Namen.

  4. Was kannst du danach erstellen?: Die Songliste wird im Arbeitsordner gespeichert. Aus den vorhandenen Dateien kannst du anschließend StagePilot-Pakete mit Playback, MIDI oder PDF-Noten erstellen. Mehrere Audiodateien eines Songs können als getrennte Song-Spuren übernommen werden. Kopierte Videos bleiben im Arbeitsordner zur Aufbewahrung. Das aktuelle StagePilot-Songpaket spielt sie noch nicht als Video ab.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 06

Stammdaten einlesen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Was bedeutet „Stammdaten“?: Das sind die Grundangaben zu einem Song: zum Beispiel Titel, Interpret, Musikrichtung, Tempo und eine vorhandene Songnummer deines Instruments. Diese Informationen helfen beim Finden, Aufrufen und späteren Beschriften deiner Pakete.

  2. Welche Datei brauchst du?: Eine unterstützte CSV- oder TXT-Liste, zum Beispiel eine passende Korg-SongBook-Liste oder einen SongBook+- beziehungsweise SongSheet-Export. CSV bedeutet: eine Tabelle als einfache Datei. Nicht jede beliebige Tabelle hat die passenden Spalten. Wenn du neu anfängst, nutze „Vorlage sichern“, fülle die Vorlage in Numbers oder Excel aus und speichere sie wieder als CSV.

  3. So gehst du vor: Öffne zuerst einen Songlisten- oder MIDI-Arbeitsordner. Wähle dann „Stammdaten einlesen“ und deine Exportdatei. Prüfe die Vorschau, übernimm die gewünschten Angaben und tippe anschließend auf „Liste speichern“. Bei einer bereits vorhandenen Liste kannst du Änderungen prüfen. „Aktuelle Liste ersetzen“ verwendest du nur, wenn du die bisherige Arbeitsliste wirklich vollständig austauschen möchtest.

  4. Was passiert mit Musik und Noten?: Dieser Weg liest die Songangaben ein. Er kopiert keine Musik- oder Notensammlung aus einem anderen Programm. Bereits im Arbeitsordner vorhandene MIDI-Dateien werden für die Zuordnung berücksichtigt. Wenn du aus SongBook+ auch die zugehörigen Dateien kopieren möchtest, verwende „Aus SongBook+ übernehmen“.

  5. Warum „Liste speichern“?: Damit erhält dein Arbeitsordner die einheitliche Datei songs.csv. Sie enthält deine geprüften Songangaben und wird beim nächsten Öffnen wieder geladen. Bewahre die ursprüngliche Hersteller-Exportliste getrennt auf; sie ist deine Ausgangsdatei. Das Ergebnis ist zunächst eine Songliste. Für abspielbare Pakete brauchst du anschließend noch die passenden Musik-, MIDI- oder Notendateien.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 07

SongSheet-Liste importieren

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Was brauchst du?: Exportiere deine Songliste in SongSheet als CSV und lege die Datei in der Dateien-App bereit. Du brauchst außerdem einen eigenen StagePilot-Arbeitsordner. Ein SongSheet-Medienordner wird für diesen Weg nicht benötigt.

  2. So läuft es ab: Tippe auf „SongSheet-Liste importieren“. Der geführte Ablauf zeigt zuerst den StagePilot-Arbeitsordner, dann wählst du die SongSheet-CSV. In der Vorschau prüfst du die erkannten Songs. Bestätige „Songs übernehmen“ oder „Änderungen übernehmen“. Danach speicherst du mit „Liste speichern“ die Arbeitsliste im StagePilot-Ordner. Deine exportierte SongSheet-Datei bleibt unverändert.

  3. Welche Angaben kommen mit?: Soweit vorhanden werden Titel, Interpret, Komponist, Jahr, Tonart, Takt und Tempo übernommen. Weitere Angaben bleiben als beschriftete Notizen erhalten. Dieser Listenexport überträgt keine Liedtexte, PDF-Noten, Audio-, Video- oder MIDI-Dateien. Er ergänzt auch keine Aufrufnummer für dein Instrument. Eine reine Liste ist deshalb noch kein abspielbares Songpaket.

  4. Warum Quelle und Arbeitsordner trennen?: Die exportierte SongSheet-CSV ist deine Quelle. Im StagePilot-Arbeitsordner entsteht daraus die eigene songs.csv. So bleibt der ursprüngliche Export erhalten und du kannst deine bearbeitete Arbeitsliste später wieder öffnen.

  5. Was passiert bei einem erneuten Import?: Songs werden an der Kombination aus Titel und Interpret wiedererkannt. Nicht in der neuen Datei enthaltene Songs bleiben bei der normalen Übernahme bestehen. Änderst du Titel oder Interpret, kann der Eintrag als neuer Song erscheinen. Doppelte Kombinationen aus Titel und Interpret werden in der Vorschau gemeldet. Benenne verschiedene Fassungen eindeutig, zum Beispiel „Mein Lied – Live“ und „Mein Lied – Studio“. Die passenden Musik- oder Notendateien kannst du anschließend ergänzen.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 08

MIDI-Datei und Liedtext prüfen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Die App sucht zuerst nach einem passenden Dateinamen oder einer passenden Songnummer.

  2. Bei einem sicheren Treffer steht Songaufruf bereit am Song.

  3. Bei mehreren möglichen Dateien steht Zuordnung prüfen. Tippe dann auf den Stift und wähle die richtige Datei.

  4. Mit dem Info-Knopf siehst du Grundtempo, Laufzeit, Tempoabschnitte, Liedtext, Akkorde und Marker.

  5. Liegt der Liedtext als eigene Datei vor, lege sie mit demselben Namen neben die MIDI- oder Audiodatei, zum Beispiel VE-Amore.Romantica.dke, .txt, .lrc oder .ass.

  6. Eine DKE-Datei liefert die Textbausteine, Pausen und Zeitpunkte nach derselben Logik wie der Windows Package Maker.

  7. Eine normale LRC-Datei bringt Zeilenzeiten mit. Enhanced LRC mit Wortzeiten in spitzen Klammern wird für die laufende Wort- oder Silbenmarkierung übernommen. Bei einer gleichnamigen Audiodatei ist kein MIDI erforderlich. Eine TXT-Datei wird als gut lesbarer, statischer Liedtext ohne automatischen Zeilenlauf übernommen.

  8. Eine ASS-Datei liefert ihre Dialogue-Zeiten direkt. Karaoke-Tags wie \k, \K, \kf und \ko werden als Wort- oder Silbenzeiten übernommen. Bei einer gleichnamigen Audiodatei ist kein MIDI erforderlich.

  9. Ohne MIDI fuellen Audio-Metadaten nur leere Felder, zum Beispiel Interpret, Komponist, Tracknummer, Album, Jahr, Genre, Tonart und Notiz. Ein automatisch aus dem Dateinamen erzeugter Titel darf durch den eingebetteten Titel ersetzt werden. Bereits gepflegte Werte bleiben erhalten.

  10. Eine eingebettete BPM-Angabe hat Vorrang vor der Tempo-Schaetzung und wird als Audio-Tag gekennzeichnet.

  11. Ohne MIDI schaetzt die App das Grundtempo direkt aus MP3, WAV, M4A oder FLAC. Bei uneindeutigem Rhythmus wird der BPM-Wert zur Kontrolle markiert.

  12. Kopfzeilen aus Karaoke-MIDI-Dateien werden vom eigentlichen Liedtext getrennt.

  13. Akkorde werden als eigene Daten erkannt. Sie sollen nicht mitten im Liedtext stehen.

  14. Eine vorhandene BPM-Angabe aus der Liste wird mit dem Starttempo der MIDI-Datei verglichen.

  15. Original-MIDI, LRC und ASS bleiben unverändert im Arbeitsordner. LRC- und ASS-Quellen werden zusätzlich unter source/original.* im Paket gesichert.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 09

Stammdaten pflegen und Songs auswählen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Stammdaten pflegen öffnet die lokale Stammdaten-Werkstatt im Vollbild. Die CSV bleibt die sichere Grundlage, muss aber für die normale Bearbeitung nicht von Hand geöffnet werden.

  2. Einfach zeigt große Songkarten. Tabelle erlaubt die schnelle Bearbeitung vieler Titel, Interpreten, Alben, Jahre, Genres, Kategorien und Sprachen.

  3. Die Filter zeigen unvollständige Songs sowie fehlende Nummern, Interpreten, Jahre oder Genres. Nächsten offenen Song führt direkt zum nächsten Eintrag.

  4. Beim Bearbeiten kannst du bereits vorhandene Interpreten, Alben, Genres, Kategorien und Sprachen wiederverwenden. Diese Vorschlaege kommen nur aus deiner lokalen Liste.

  5. Fertig & speichern schreibt den geprüften Stand als songs.csv. Eine geänderte vorherige Fassung bleibt automatisch in list-history erhalten.

  6. Mit Alle sichtbaren wählst du die Songs aus, die gerade durch Suche und Filter angezeigt werden.

  7. Mit Alle abwählen leerst du die Aufnahmeliste.

  8. Der Haken am einzelnen Song nimmt nur diesen Song in die Aufnahmeliste auf oder entfernt ihn wieder.

  9. Mit dem Stift bearbeitest du einen einzelnen Song einschließlich Album, Erscheinungsjahr, Genre, BPM, MIDI-Aufruf, Tags und Notizen.

  10. Mit Liste exportieren gibst du nur die gerade sichtbare, gefilterte Liste aus.

  11. Die exportierte CSV kannst du in Numbers oder Excel bearbeiten und danach wieder importieren.

  12. Beim erneuten Import zeigt eine Vorschau, was neu, geändert oder unverändert ist.

  13. Eine neue Aufnahme löscht keine aeltere Aufnahme. Du kannst später den besten Take für das Paket wählen.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 10

MIDI verbinden und testen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Verbinde ein Bluetooth-MIDI-Gerät zuerst mit Bluetooth-MIDI koppeln.

  2. Bei einem USB- oder MIDI-Interface verbindest du zuerst Kabel und Stromversorgung.

  3. Tippe danach auf MIDI-Liste aktualisieren.

  4. Der MIDI-Ausgang führt vom iPad zum Instrument. Über ihn ruft der Package Maker einen Song auf.

  5. Der MIDI-Eingang führt vom Controller oder Instrument zum iPad. Dort siehst du den empfangenen Befehl und seinen Kanal.

  6. Wähle einen Testsong und prüfe zuerst Song aufrufen, danach Start und Stop.

  7. Start und Stop werden aus dem Keyboard-Profil im Setup gelesen.

  8. Korg PA4X/PA5X Player 1 verwendet Program Change 104 auf dem Korg-Control-Kanal statt MIDI FA/FC.

  9. Der MIDI-Kanal muss zum Instrument passen. Ein falscher Kanal ist der häufigste Grund, wenn nichts passiert.

  10. Teste den Songaufruf immer, bevor du eine lange Aufnahme startest.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 11

Audio-Interface und Kanäle

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Schließe das Audio-Interface an und schalte es ein, bevor du die Kanäle einstellst.

  2. Tippe auf Audio aktualisieren und wähle den richtigen Eingang.

  3. Stereo nimmt zwei zusammengehörende Kanäle auf, zum Beispiel 1 und 2.

  4. Mono nimmt einen einzelnen Kanal auf.

  5. Mehrspur nimmt bis zu acht nummerierte Song-Spuren auf, zum Beispiel Keyboard, Bass und Gesang.

  6. Bei einem X18 kannst du die Eingangskanäle passend zu deinem Routing einzeln zuordnen.

  7. Bei einer eigenen Klickspur setzt du Nicht ins Gesamt-Playback. Sie bleibt eine eigene Song-Spur und wird nicht in die fertige Playback-Summe gemischt.

  8. Beim Paketexport entsteht aus den Musikspuren automatisch ein Instrumental-Hauptmix ohne Gesang und Klick. Eine Spur namens Master oder Summe wird stattdessen als fertiger, bereits klickfreier Hauptmix verwendet.

  9. Mit Pegel prüfen laesst du das Instrument spielen und beobachtest die Anzeige.

  10. Bei laufender Pegelprüfung oder Aufnahme zeigt der Package Maker unter dem Gesamtpegel jede zugeordnete Song-Spur einzeln mit Spurname, USB-Kanal und aktuellem Rohpegel.

  11. Grün ist gut. Gelb ist laut. Rot bedeutet zu laut und kann verzerren.

  12. Stelle den Grundpegel am Instrument oder Mischpult ein. Die App soll keine bereits verzerrte Aufnahme retten muessen.

  13. Ein Aufnahmeprofil speichert eine gute Kanalbelegung für den nächsten Song.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 12

Songs aufnehmen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Wähle in der Songliste zuerst mindestens einen Song für die Aufnahme aus.

  2. Öffne Aufnahme und wähle den gewuenschten Song.

  3. Prüfe Aufnahmeliste, MIDI-Ausgang, Audioeingang und Kanalzuweisung.

  4. Mit Pegel prüfen startest du die Pegelanzeige direkt im Aufnahmebereich.

  5. Der Gesamtpegel warnt vor der lautesten Spitze. Die einzelnen Eingangskanäle zeigen dir, welche Song-Spur am Instrument oder Audiointerface nachgeregelt werden muss.

  6. Vom Anfang starten ruft den gewählten Song erneut am Keyboard auf und startet ihn bei 0:00, ohne eine Aufnahme anzulegen.

  7. Mit Player 1 Start/Stop beziehungsweise Keyboard stoppen beendest du den Testlauf wieder.

  8. Das Geräteprofil bestimmt den Start-/Stop-Befehl. Korg PA4X/PA5X Player 1 verwendet Program Change 104 auf dem Control-Kanal.

  9. Mit Nur diesen Song aufnehmen erstellst du einen einzelnen Take. Die Audioaufnahme laeuft zuerst an, danach wird der Song geladen und bei 0:00 gestartet.

  10. Mit Ausgewählte Songs automatisch aufnehmen arbeitet die App deine komplette Aufnahmeliste der Reihe nach ab.

  11. Fehlt bei einem Song der MIDI-Aufruf, die Songnummer, die MIDI-Laufzeit oder eine gültige Kanalzuordnung, wird nur dieser Song übersprungen. Die Serie laeuft mit dem nächsten Song weiter und nennt die ausgelassenen Songs am Ende.

  12. Waehrend Aufnahmevorbereitung, Einzelaufnahme und Serienaufnahme bleibt das iPad wach. Nach dem Ende ist die normale automatische Bildschirmsperre wieder aktiv.

  13. Die MIDI-Laufzeit bestimmt das Songende. Nach dem eingestellten Nachlauf stoppt die App das Keyboard, speichert alle M4A-Song-Spuren und beginnt erst danach mit dem nächsten Song.

  14. Beim Korg Player 1 ist Program Change 104 ein Umschalter. Nach dem natuerlichen Songende sendet die App ihn deshalb nicht erneut, sonst wuerde derselbe Song wieder starten.

  15. Serie stoppen beendet den aktuellen Song kontrolliert. Die angefangene Aufnahme bleibt zum Prüfen erhalten.

  16. Hoere den kompletten Take oder einzelne Spuren an.

  17. Wähle mit dem Haken den Take, der für das Paket verwendet werden soll.

  18. Wenn etwas fehlt oder verzerrt ist, nimm den Song einfach noch einmal auf. Die alten Takes bleiben erhalten.

  19. Mit dem Papierkorb löschst du eine misslungene Aufnahme samt aller Song-Spuren. Songliste und MIDI-Datei werden dabei nicht gelöscht.

  20. Die App speichert die Originalaufnahme als M4A mit AAC. Beim Paketbau wird daraus automatisch eine echte MP3 mit 44,1 kHz und 192 kbit/s erzeugt; du musst keine MP3 auswählen.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 13

StagePilot-Paket erstellen

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Grün bedeutet: Alle Pflichtdaten für das Paket sind vorhanden.

  2. Fehlender Liedtext oder fehlende Akkorde werden neutral als Zusatzinformation angezeigt. Das Paket kann trotzdem erstellt werden.

  3. Orange bedeutet: Eine wichtige Angabe wie Tempo, Audio-Länge oder Aufnahmepegel sollte vor dem Export kontrolliert werden.

  4. Rot bedeutet: Eine Pflichtangabe oder Datei fehlt. Das Paket kann so noch nicht erstellt werden.

  5. Mit dem Paket-Knopf am Song erstellst du nur diesen einen Song.

  6. Mit Bereite Pakete erstellen werden alle grünen Songs der aktuellen Aufnahmeliste nacheinander verarbeitet.

  7. Ein Paket enthält je nach Songquelle Audio, Original-MIDI oder ein PDF. Audio, MIDI und reine Dokument-Songs werden automatisch eindeutig unterschieden; vorhandene Zusatzdaten wie Text, Akkorde, Marker, Tags, Notizen und MIDI-Aufruf bleiben erhalten.

  8. Ein importierter Audio-Song darf ohne BPM in Originalgeschwindigkeit verwendet werden. Ein reiner PDF-Song braucht keine erfundene MIDI-Datei; StagePilot prüft beim Import, ob das PDF wirklich lesbar ist.

  9. Eine markierte Klickspur bleibt separat und startet in StagePilot stumm. Eine Spur namens Master oder Summe wird als vorbereiteter Hauptmix übernommen und muss bereits klickfrei sein.

  10. Die Text-Korrektur aus dem Setup wird beim Export auf alle Textzeiten angewendet. Bei Songliste + MIDI berücksichtigt Null automatisch den Aufnahmevorlauf von 2,5 Sekunden. Bei DKE-/LRC-/ASS-Gruppen bleiben die gelieferten Zeiten unverändert.

  11. Die Textzeiten folgen der vollständigen Tempo-Map aus der MIDI-Datei. Damit werden vorhandene Tempowechsel berücksichtigt. Prüfe die Textanzeige trotzdem über die gesamte Songlänge.

  12. Fertige Dateien liegen im Unterordner packages und tragen die Endung .eafile.zip. Aeltere .eakaraoke.zip-Pakete bleiben lesbar.

  13. Mit Vorbereitung und Fertige Pakete wechselst du direkt zwischen den beiden Listen. So musst du bei vielen Songs nicht durch alle Vorbereitungen scrollen.

  14. Beim Erstellen springt die Ansicht automatisch zum Fortschritt. Danach werden die fertigen Pakete mit den neuesten Dateien zuerst angezeigt.

  15. Mit der Suche findest du einen Song in der jeweils geöffneten Liste.

  16. Die fertigen Pakete kannst du nach Name oder Datum sortieren.

  17. Markiere in der Liste mehrere fertige Pakete. Mit Auswahl sichern kopierst du die StagePilot-Pakete gemeinsam in einen Zielordner. Medienexport erzeugt für dieselbe Auswahl wahlweise mehrere MP3 + Text-Dateien oder mehrere MP3+G-Paare.

  18. Mit Pakete löschen entfernst du alle markierten fertigen Paketdateien auf einmal. Aufnahmen, Songliste, MIDI, DKE, LRC und ASS bleiben erhalten.

  19. Unter Fertige Pakete steht an jedem Song der sichtbare Knopf MP3 + Text. Er erzeugt eine einzelne MP3 mit eingebettetem Liedtext. MP3+G bleibt als eigener Knopf daneben verfuegbar.

  20. MP3+G besteht aus einer gleichnamigen MP3- und CDG-Datei. Beide muessen im selben Ordner bleiben. Die MP3 erhält dieselben sauberen Metadaten und eingebetteten Liedtexte wie MP3 + Text; Enhanced-LRC- oder DKE-Zeiten steuern zusätzlich die CDG-Anzeige.

  21. MP3 + Text schreibt den vollständigen Liedtext als ID3v2-USLT, die synchronen Textzeilen als ID3v2-SYLT und zusätzlich im Lyrics3-v2.00-Format. Damit bleibt die Datei für StagePilot geeignet und kann auch von SongBook+ sowie kompatiblen Geräten erkannt werden.

  22. Der Dateiname beginnt mit dem Songtitel und wird bei vorhandenem Interpreten als Songtitel - Interpret ergänzt. In den MP3-Metadaten stehen je nach vorhandenen Songdaten Titel, Interpret, Album, Jahr, Genre oder Kategorie, Sprache, Tonart, BPM, Songnummer, Tags und Notiz.

  23. Pakete mit Audio enthalten automatisch ein echtes MP3-Haupt-Playback. Deshalb funktionieren MP3+G und MP3 + Text für diese Pakete danach ohne eine zusätzlich ausgewählte MP3-Quelle. Reine MIDI- oder PDF-Pakete besitzen bewusst kein Playback.

  24. Mit dem Teilen-Knopf sendest du ein Paket per AirDrop oder sicherst es in der Dateien-App.

  25. In StagePilot wählst du im Songbook Song importieren und öffnest diese Paketdatei.

  26. Der Papierkorb im Paketbereich löscht nur das fertige Paket. Aufnahme, Songliste und Original-MIDI bleiben erhalten.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 14

Grundeinstellungen und Geräteprofile

StagePilot Package Maker für iPad

  1. Erstellt von bezeichnet die Person oder Band, die das eigene Paket vorbereitet hat. Dafür wird kein Benutzerkonto angelegt.

  2. Standardsprache, Interpret und MIDI-Kanal werden nur in leere Songfelder eingesetzt. Vorhandene Angaben bleiben erhalten.

  3. Den globalen Textversatz findest du unter MIDI und Text-Timing. Er verschiebt beim Paketexport alle Liedtexte gemeinsam frueher oder später. Bei Songliste + MIDI ist der reale Aufnahmevorlauf von 2,5 Sekunden bereits im Nullpunkt enthalten.

  4. Das Keyboard-Profil legt fest, wie der Player gestartet und gestoppt wird.

  5. Korg PA4X/PA5X Player 1 verwendet Program Change 104 auf dem eingestellten Korg-Control-Kanal.

  6. Aufnahmeart, Eingangskanäle und Song-Spuren stellst du im Bereich Verbindungen ein.

  7. Beschrifte dort jeden Weg mit der Song-Spur im Paket, dem Ausgang am Instrument und dem Eingang des Audiointerfaces.

  8. Beispiel: Bass | PA5X Out 2 | X18 USB 4.

  9. Wenn alle Kanäle stimmen, speicherst du die Belegung hier als Geräteprofil.

  10. Beim Laden nach einem Gerätewechsel muss der Audioeingang erneut geprüft werden, weil sich die technische Geräte-ID ändern kann.

  11. Exportierte Geräteprofile kannst du sichern und auf einem anderen eigenen Gerät wieder importieren.

Zur Kapitelübersicht ↑

Kapitel 15

Pakete übergeben und Arbeitsmaterial aufbewahren

Package Maker → Pakete → StagePilot → Song importieren

  1. Prüfe das fertige .eafile.zip im Bereich Pakete und lege die gewünschten Dateien im Ordner für die StagePilot-Übernahme ab. „Auswahl sichern“ kopiert ausgewählte fertige Pakete; eine gelöschte Exportdatei löscht nicht automatisch die ursprünglichen Aufnahmen.

  2. Öffne in StagePilot „Song importieren“, wähle beziehungsweise aktualisiere den Paketordner und markiere die gewünschten Dateien. Die Apps verwenden einen bewussten Dateiweg; es gibt hier keine behauptete direkte Cloud-Synchronisierung.

  3. Kontrolliere nach dem Import Audio, Text, PDF und gegebenenfalls Spuren an einem Referenzsong. Erst dieser Test zeigt, ob die vorbereitete Fassung für deinen Auftritt passt.

  4. Bewahre den Package-Maker-Arbeitsordner mit Quellen, songs.csv und benötigten Aufnahmen sowie die fertigen Pakete geordnet auf. Eine StagePilot-Sicherung ersetzt nicht das vollständige bearbeitbare Package-Maker-Projekt.

  5. Die gespeicherte Listenhistorie in list-history hilft bei früheren Listenständen. Sie ist keine automatische vollständige Sicherung aller Aufnahmen und Quellen. Kopiere den benötigten Arbeitsordner zusätzlich an deinen vorgesehenen Sicherungsort.

Zur Kapitelübersicht ↑