Die Mixer-Zentrale

Der passende Mix gehört zum Song.

StagePilot kann Song-Spuren direkt im iPad mischen. Zusätzlich kann es einen bestätigten X-AIR-Digitalmixer bedienen. Beide Wege bleiben sauber getrennt – und beide helfen dabei, einen Song reproduzierbar vorzubereiten.

Song-Spuren
Mix
Wiedergabe

Zwei Aufgaben, eine Zentrale

Intern mischen oder einen Digitalmixer fernsteuern.

Du brauchst keinen Behringer-Mixer, um StagePilot als Mixer zu verwenden. Der interne Mixer verarbeitet die Audiospuren des Songs direkt auf dem iPad. Die zweite Ansicht ist eine Fernsteuerung für einen eingerichteten externen X-AIR-Digitalmixer.

01

Song-Spuren

Der interne Mixer

StagePilot mischt bis zu acht vorhandene Audiospuren selbst.

Funktioniert auch ohne externen Digitalmixer.
02

Digitalmixer

Die X-AIR-Steuerung

StagePilot bedient einen bestätigten XR18, X18 oder MR18 über das Netzwerk.

Die Musik wird weiterhin im externen Mixer gemischt.

Merksatz: Beim internen Mixer mischt StagePilot den Ton. Beim Digitalmixer steuert StagePilot ein anderes Gerät.

Ohne Digitalmixer vollständig nutzbar

Bis zu acht Song-Spuren direkt im iPad mischen.

Enthält ein Song getrennte Spuren – zum Beispiel Schlagzeug, Bass, Begleitung, Gesang oder Klick – zeigt StagePilot nur die tatsächlich vorhandenen Spuren. Leere Plätze bleiben unsichtbar.

01

Lautstärke und Panorama pro Spur

02

Stumm, Solo und Pegelanzeige

03

4-Band-Equalizer mit Bass, Tiefmitten, Hochmitten und Höhen

04

Low-Cut und High-Cut

05

Kompressor, Exciter und Ausgangspegel

06

Stereo-Mix oder Einzelausgänge bei passendem Audiointerface

Einfacher Aufbau

StagePilot erstellt einen fertigen Stereo-Mix für Anlage, Aktivboxen oder Mischpult.

Mehrere Ausgänge

Meldet ein kompatibles Audiointerface mehr als zwei Ausgänge, können einzelne Spuren getrennt ausgegeben werden.

Klang pro Spur

Ein Equalizer, der sichtbar und verständlich bleibt.

Jede Song-Spur besitzt einen 4-Band-Equalizer. Du wählst zuerst ein Band und bewegst danach genau dieses Band in der Kurve. Dadurch wird nicht versehentlich der falsche Klangbereich verändert.

LOBass
LMTiefmitten
HMHochmitten
HIHöhen
  1. 1

    Gewünschtes Band unter der Kurve antippen.

  2. 2

    Links oder rechts ziehen, um die Frequenz zu wählen.

  3. 3

    Nach oben oder unten ziehen, um den Bereich anzuheben oder abzusenken.

  4. 4

    Gain, Frequenz und bei den Mittenbändern die Bandbreite bei Bedarf genau einstellen.

Low-Cut

Entfernt tiefe Anteile unterhalb der eingestellten Grenze, zum Beispiel Rumpeln.

High-Cut

Entfernt hohe Anteile oberhalb der Grenze, zum Beispiel unnötiges Zischen.

Kompressor

Fängt Pegelspitzen ab und kann starke Lautstärkeunterschiede gleichmäßiger machen.

Exciter

Kann einer Spur vorsichtig mehr Präsenz und Glanz geben.

Ausgangspegel

Gleicht aus, wenn die Klangbearbeitung eine Spur lauter oder leiser gemacht hat.

Originalklang

Setzt die StagePilot-Klangeinstellungen dieser Spur wieder neutral.

Externer Digitalmixer

Den X-AIR direkt aus StagePilot bedienen.

Der Digitalmixer-Bereich erscheint erst, wenn StagePilot eine aktuelle Antwort eines unterstützten Geräts erhalten und es bestätigt hat. Eine gespeicherte Netzwerkadresse allein genügt nicht.

Bestätigter WegXR18 · X18 · MR18

Netzwerksteuerung über den vorhandenen X-AIR-Weg.

  • Eingangskanäle 1–16 in zwei Bänken
  • Main LR und echte Kanalnamen aus dem Mixer
  • Fader, Panorama, Mute, Solo und Pegel
  • DCA- und Mute-Gruppen-Bedienung
  • Songbezogene sichere Mixe
  • Automatische Mixpunkte innerhalb des Liedes

Ein USB-Kabel kann Audio zwischen iPad und Mixer übertragen. Für die Fernsteuerung des Digitalmixers ist zusätzlich eine stabile Netzwerkverbindung erforderlich.

Songbezogene Mixe

Song wählen. Vorbereiteten Mix wiederfinden.

Der interne Song-Spuren-Mix und der externe Digitalmixer-Song-Mix werden unterschiedlich gespeichert. Gemeinsam ist beiden: Die Einstellungen gehören zum Song und müssen nicht vor jedem Auftritt neu gesucht werden.

Interner Mixer

Automatisch beim Song gespeichert

Lautstärke, Panorama, Mute, Klang und Routing jeder vorhandenen Song-Spur kommen beim erneuten Öffnen zurück. Solo bleibt bewusst nur ein vorübergehender Abhörzustand.

X-AIR-Digitalmixer

Bewusst als sicherer Song-Mix gespeichert

Wenn die Abstimmung passt, speicherst oder aktualisierst du den Mix direkt beim Song. Beim nächsten Aufruf kann StagePilot die freigegebenen Werte wiederherstellen.

Wird gespeichert
  • Kanal 1–16: Fader und Mute
  • DCA 1–4: Fader und Mute
  • Mute-Gruppen 1–4
Bleibt unangetastet
  • Gain und Phantomspannung
  • Routing, Kanal-EQ und Kompressor
  • Effekte, Main-Fader und Solo

Während des Liedes

Mixpunkte wechseln den sicheren Digitalmixer-Mix an der richtigen Stelle.

Läuft das Playback, wird aus „Mix speichern“ die Aktion „Mixpunkt setzen“. StagePilot merkt sich den sicheren X-AIR-Zustand an der aktuellen Songposition und ruft ihn beim späteren Abspielen wieder auf.

  1. 01

    Song laufen lassen

    Zur Stelle spielen, an der sich der Mix ändern soll.

  2. 02

    Mix einstellen

    Fader, Mutes, DCA- und Mute-Gruppen passend vorbereiten.

  3. 03

    Mixpunkt setzen

    StagePilot speichert einen vollständigen sicheren Zustand an dieser Zeitposition.

  4. 04

    Automatisch wieder aufrufen

    Beim Abspielen wird der Mixpunkt an seiner Position an den verbundenen X-AIR gesendet.

00:00Song-Mix

ruhiger Grundmix

01:18Mixpunkt

Solo-Instrument nach vorn

01:42Mixpunkt

zur Begleitung zurück

Jeder Mixpunkt ist vollständig gespeichert. Springst du innerhalb des Songs an eine andere Stelle, stellt StagePilot den dort zuletzt gültigen Mixpunkt oder den Grundmix des Songs wieder her. Ohne verbundenen Mixer läuft das Lied unverändert weiter.

Ruhige Live-Bedienung

Text lesen und trotzdem mischen.

Im Querformat zeigt „Text + Mixer“ links den laufenden Liedtext und rechts einen kompakten Mixer. Die Breite lässt sich mit dem grünen Trenner anpassen. Weitere Kanäle werden waagerecht durchgeblättert.

Am iPad

Große Mixer-Zentrale oder kompakte Ansicht neben dem Liedtext.

JP1

Kann Lautstärke, Panorama, Mute und Solo der internen Song-Spuren bedienen.

SMC-Mixer

Bedient ausschließlich den bestätigten X-AIR-Digitalmixer-Weg und nicht die internen Song-Spuren.

Ein abweichend stehender Hardwarefader wird erst übernommen, wenn er den gespeicherten Wert erreicht. Das schützt vor plötzlichen Pegelsprüngen. Die SMC-Record-Taste ist vom Song-Mix-Speichern getrennt: Sie wendet den im Controller-Setup gemerkten sicheren Mix an und kann ihn zurücknehmen.

Vor dem Auftritt

Ein gespeicherter Mix ist ein Ausgangspunkt – kein Ersatz für den Soundcheck.

  1. Jede Song-Spur einzeln hören: Lautstärke, Panorama, Mute, Solo und Klang kontrollieren.
  2. Song erneut öffnen: prüfen, ob interner Mix und Routing wirklich zurückkehren.
  3. X-AIR-Verbindung testen: nur ein bestätigter und online erreichbarer Mixer darf Werte empfangen.
  4. Song-Mix aus anderem Zustand aufrufen: dadurch wird sichtbar, ob alle vorgesehenen sicheren Werte ankommen.
  5. Mixpunkte vollständig abspielen: jeden Wechsel und einen Sprung auf der Zeitleiste praktisch prüfen.
  6. Mehrkanalausgänge einzeln prüfen: Stereo als sicheren Ersatzweg bereithalten.
  7. Mix-Sets sichern: mehrere externe Song-Mixe können als benanntes Mix-Set exportiert und kontrolliert wieder importiert werden.

Der Bühnenvorteil

Nicht jedes Lied neu mischen. Mit einem bekannten Ausgangspunkt starten.

StagePilot verbindet Song, Audiospuren, Klang, Routing und die sicheren Werte des bestätigten Digitalmixers zu einem wiederholbaren Ablauf.